Die besonderen klimatischen Bedingungen dieses malerischen Ortes sind auf seine geographische Lage zurückzuführen. Der Lallinger Winkel liegt in einem Talkessel südwestlich des Vorderen Bayerischen Waldes und ist von Osten über den Norden bis Westen hin mit Bergen umrahmt. Lediglich nach Südwesten hin – zur Donauebene - öffnet sich die Landschaft. Die warmen Winde vom Süden sind für das besondere Klima verantwortlich.
Der Lallinger Winkel wird auch die „Obstschüssel des bayerischen Waldes“ oder auch das „Bayerische Meran“ genannt. Dies macht deutlich, dass die Gegend für den Streuobstanbau prädestiniert ist und sich die Einwohner seit über 100 Jahren zu Nutze gemacht haben. Die Landschaft ist geprägt durch die kleinbäuerliche Struktur und in den früheren Zeiten war Selbstversorgen angesagt. So entstanden durch den Anbau von Streuobstwiesen eine Vielfalt von verschiedenen Apfel-, Birnen-, Zwetschgensorten. Eine Kulturlandschaft entstand und sind durch die Bewirtschaftung der Bauern erhalten geblieben. Verschiedene Vermarktungsstrukturen wurden aufgebaut, um das Obst mit der besonderen Qualität an den Mann zu bringen.